INTERVIEW: Grüne zu den Finanzen und Oberbürgermeister

Viele Projekte wurden begonnen, weil eine hohe Förderung in Aussicht gestellt worden war.
Wir reden hier aber von grosses Beträgen, die die Stadt Werteim noch selbst zahlen muss. Hier können wir massiv sparen, um mehr Geld für Soziales und Kultur zu haben und Wertheim so attraktiv für junge Familien zu gestalten. Teure Beraterverträge, die zu einem Ergebnis kommen, das ohnehin schon bekannt war, werden wir uns nicht mehr leisten können. Auch in der Verwaltung gibt es noch Einsparungsmöglichkeiten, wie in der freien Wirtschaft auch. Die Personalkosten sollten zur Diskussion stehen. Wir sind keine grossen Freunde von Stellenstreichungen, aber nicht nur in der freien Wirtschaft, sondern auch in der Verwaltung muss wirtschaftlich gearbeitet werden.

Zur Oberbürgermeisterwahl:
Das kommt darauf an, was für einen anderen Kandidaten es geben wird – und darauf, wie die Politik sich ändern wird. Vielleicht heisst es dann auch, dass der Bürgermeister dazugelernt hat. Vielleicht übernimmt Mikulicz ja auch einige grüne Ideen – nur dazu müsste eine Umkehr stattfinden. Es ist ja ausserdem auch noch fraglich, ob die CDU ihn unterstützt. Für die Grünen antworteten Gerhard Benz, Martin König, Iwona Mayr-Danisz und Birgit Väth. red

30.05.2009 – Wertheimer Zeitung