Die GRÜNEN in Kembach

Unser Ortsrundgang in Kembach war sehr aufschlussreich. Das Landessanierungsprogramm der letzten Jahre hat zig Häuser in Kembach zu Schmuckstücken der Innenstadt gemacht. Im Kindergarten durften wir die Hangrutsche bewundern, die die Kinder mit dem eigenen Hosenboden – zum Glück gibt es Waschmaschinen – in den Hang geprägt haben. Es gibt zwei unterschiedliche Pläne zur dringend benötigten Kapazitätserweiterung des Kindergartens, deren Vorstellung im Juni mit Spannung erwartet wird. Einerseits besteht die Möglichkeit einer baulichen Erweiterung auf dem Nachbargrundstück, andererseits könnte auch ein Neubau neben der Kembachtalhalle eine Lösung sein.

Die Kembachtalhalle wird rege genutzt, täglich sind Turnstunden und am Wochenende Veranstaltungen. Eine Sanierung der über 40 Jahre alten Halle muss auf die Prioritätenliste relativ weit oben: Heizungen an der Decke, die durch das undichte Dach die Wärme abstrahlen, Feuchtigkeitsschäden im Inneren und Äußeren haben ihre Spuren hinterlassen.
Die Anbindung über ÖPNV wirft manchmal Rätsel auf. Der Schulbus zur vierten Stunde wurde ohne Info an die Schüler oder Eltern einfach gestrichen.

Der Bau eines Radweges könnte so einfach sein, wenn in Deutschland eine länderübergreifende Koordination gewollt wäre. In Bayern wurde der Radweg von Neubrunn gebaut, die Kembacher Bürger regten an, dass Wertheim sich dem Bau anschließen möge, es wären nur 200m von der Grenze bis zur Höhefelder Straße gewesen, Baugerät, Baumaterial und der Wille es zu tun, waren bei vielen Beteiligten da – aber leider nicht bei allen. Auch der nicht vorhandene durchgängige Radweg zwischen Kembach und Uhrphar ist eine ewige Geschichte: bereits 2006 regten Kembach, Dietenhan und Urphar die Notwendigkeit eines durchgehenden Radweges im Kembachtal an. Wir setzen uns dafür ein, dass aus Diskussion bald Wirklichkeit wird.

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